Sonntag, 19. Juni 2011

Zwei Jahre Notebook-Suche sind zu Ende…

Endlich geschafft – das neue Notebook ist da.
Weil meine erste Priorität ein matter Monitor ist, war es nicht sehr einfach das passende Notebook zu finden. Modelle mit ansprechender Leistung findet man im Gaming-Bereich; nur sind diese alle mit einem spiegelnden Monitor versehen. Die Farben erscheinen hier zwar etwas brillanter, aber ich muss beim Arbeiten am Lappy nicht sehen, was hinter mir passiert und für den Außeneinsatz geht er gar nicht. Ich kann mir vorstellen, dass dies beim Einsatz in abgedunkelten Räumen nicht als störend empfunden wird, aber dann kann ich mir auch gleich einen PC kaufen. Erfahrungen mit Spiegel-Notebooks hatte ich genügend, da fast alle meiner Kollegen einen solchen haben.

Die Business Geräte sind – Dank der Bildschirmverordnung – mit matten Monitoren ausgestattet. Hier hatte ich den aktuellen Acer TravelMate 7750G-2414G64Mnss  mit AMD Radeon HD 6650M Grafik und dem neuen Intel Core i5-2410M gefunden. Mit dem neuen Dual-Core Prozessor (2x 2,3 GHz) und der 1GB Grafikkarte bringt er eine gute Leistung.
Der vorhandene 4GB Ram konnte mit einem weiteren Speicherriegel auf 8 GB erweitert werden. Hier ist bei diesem Modell leider Schluss, da zwei weitere Steckplätze nicht eingelötet wurden. Auf Grund des Ram-Speichers habe ich die Auslagerungsdatei dann ausgeschaltet.

Den USB 3.0 Anschluss hat Acer anscheinend vergessen zu installieren; so hat man nur 3 USB 2.0 Anschlüsse. Ein innenliegender mini sata Anschluss bleibt bei mir frei. Hier könnte man das Notebook auch noch erweitern mit z.B. zusätzlichem SSD-Speicher.

Im Vorfeld hatte ich bei Acer erfahren, dass das Modell 7750G die Möglichkeit zum Einbau einer zweiten Festplatte hat. Tolle Funktion, nur keiner sagt einem, dass man dafür einen extra Deckel für ca. 50,- € kaufen muss, damit eine 2,5‘‘ Platte in den Schacht passt. Also habe ich mir eine 1,8‘‘ SSD-Festplatte gekauft und den Deckel entsprechend präpariert.

Also, als erstes die überstehenden Stege mit der Minibohrmaschine und einer Flexscheibe entfernen...

Die Verbindung einer 1,8‘‘ SSD an einen 2,5‘‘ Anschluss erfolgt mit einem Adapter, da die kleinen Platten mit nur 3,3 V arbeiten. Ein Adapter auf einer Platine war hier die richtige Wahl.

Wie auf dem rechten Bild zu erkennen, passt alles super zusammen. Die „alte Festplatte“ habe ich dann auf die SSD geclont. Da Win 7 nicht akzeptiert zwei Betriebssysteme auf einem System zu haben, wurde eine 500 GB Festplatte in den ersten Schacht eingebaut und die vorhandene Festplatte als externe genutzt. Ich habe der Platte eine zusätzliche Partition verpasst und nur diese für den Windows Explorer sichtbar gemacht. So habe ich für Dartensicherungen eine externe Festplatte und habe im Falle eines Defektes der SSD ein funktionierendes Betriebssystem.
Im Office Betrieb ist er sehr leise, da die 2. Festplatte meiste Zeit nicht mitläuft. Erst wenn der Prozessor bei Last heißer wird, hört man den Lüfter. Beim Spielen stört mich das Lüftergeräusch eh nicht, da über die Lautsprecher der Sound des Spieles kommt.
Zum Thema Spiel; endlich kann man den Microsoft Flugsimulator X mit einem Notebook relativ flüssig spielen.
Die Helligkeit des Monitor ist dank der LED LCD Technik sehr gut. Ich kann jedenfalls bei dem aktuellen schönen sonnigen Wetter unter dem Sonnenschirm alles super erledigen. Auf der anderen Seite kauft man dieses mit etwas blassen Farben ein, was durch die Änderung des Gammawertes auf 0,80 etwas verbessert werden kann.
-> Die Einstellung findet man im Catalyst Control Center. Zunächst unter Einstellungen (oben rechts) „Erweiterte Ansichten“ aktivieren und dann unter Desktop- Management // Desktop-Farben // den Gammawert ändern.

Mein Fazit: Das Warten hat sich gelohnt.

Freitag, 4. Februar 2011

Steaken... oder besser nicht

Steaken = viele kleine Schlitze ins Fleisch machen, damit es größer wird und beim Braten trockener (wer es so mag... nicht weiterlesen)

Aber nun noch mal kurz zum Braten. Ich brate das Fleisch scharf an, damit sich die Poren schließen und das Schnitzel saftig bleibt. Beim Steaken wird auch ein noch so scharfes Anbraten es nicht schaffen, diese Poren zu schließen. Entsprechend ist das Fleisch saftiger, wenn man es nicht zerstört.

Ich klopfe das Fleisch nur. Dadurch wird es auch etwas größer und es ist nach dem Braten noch saftig.

Dienstag, 1. Februar 2011

Schmetterlingschnitzel mit Paprika-Rahm-Sauce und Kroketten...


... irgendwie müssen wir doch die Schmetterlinge in den Bauch bekommen.

1 Stück Schweinenacken
3 Paprika
1/2 Beutel Kroketten
1 Ei
Paniermehl
Salz, Paprika, Pfeffer

Aus dem Schweinacken (vom letzten Einkauf) hatte ich zu Schmetterlingschnitzeln geschnitten. Also mussten diese nur aufgetaut werden.

Dann geht's los... die tiefgefrorenen Kroketten schon einmal aus der Tüte nehmen und in den Backofen bei ca. 50°C schieben.
Bei den drei Paprikas ( ich hatte nur rote und gelbe) den Strung abmachen, vierteln, das Innenleben entfernen, unter Wasser reinigen und kleinschneiden. Dabei die Haut der Paprika auf das Schneidebrett und von der anderen Seite schneiden (geht so einfacher). Alles mit etwas Wasser in den Topf und köcheln lassen.

Die aufgetauten Schnitzel etwas platt drücken und würzen mit Salz, Pfeffer und Paprika. (Aber das Schnitzel bloß nicht steaken; das erkläre ich beim nächsten Post)

Heute die schnelle Panade:
In den einen Teller ein Ei und etwas Milch. Das Ei läßt sich dann besser mit dem Schneebesen schlagen.
In dem anderen Teller dann das Paniermehl. Die Schnitzel ab ins ein Eibad und danach in die Panade.
Dann mit Fett in die Pfanne und brutzeln.

Den Ofen jetzt auf 180°C stellen; handwarme Kroketten schmecken nicht...

Jetzt machen wir uns an die Sauce. Die Paprika müssten jetzt Biss haben. Mit einem halben Becher Sahne und Milch wird eine Sauce gezaubert. Abgeschmeckt wird mit Salz, Pfeffer und Paprika; angedickt mit hellen Saucenbinder. (Aber nicht zu dick andicken ;-)

Alles auf die Teller und .................. Mahlzeit